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Was ist SAP?

Der Name des Softwareherstellers SAP steht für „Systeme“, „Anwendungen“ und „Produkte“ in der Datenverarbeitung und wurde von fünf ehemaligen IBM Mitarbeitern gegründet. Dabei hat sich der heute weltweit viertgrößte Softwarehersteller aus Deutschland auf die Abwicklung sämtlicher Geschäftsprozesse in Unternehmen spezialisiert, wie bspw. Buchführung, Controlling, Vertrieb, Einkauf, Produktion, Lagerhaltung. Mittlerweise bietet SAP auch Softwarelösungen im Finanzbereich, Datawarehousing und Datenbanklösungen (bspw. SAP HANA, Max DB) an.

SAP R/3 war lange Zeit die einzige ERP-Software des Herstellers. Der Kern der Software besteht aus fünf Modulen, die funktionell, aber nicht architektonisch, getrennt sind: FI (Finance), CO (Controlling), SD (Sales and Distribution), PP (Production Planning) und HCM (Human Capital Management). Die Business Suite ergänzt diese fünf Kernmodule durch eine Palette weiterer Produkte. Die Akronyme ERP, CRM, SCM und SRM werden von SAP als Bezeichnung der eigenen Softwarepakete verwendet.

Ab 2007 wurden von SAP auch Mittelstandslösungen angeboten. „SAP Business One“ ist eine Lösung für kleine bis mittlere Unternehmen (1-100 Mitarbeiter). Business One hat eine eigene GUI-Technik, ist plattformgebunden und läuft derzeit nur unter Microsoft Windows.

Mit Hilfe der Softwarelösungen von SAP können unterschiedliche Anwendungssysteme für unterschiedliche Bereiche, wie bspw. Beschaffung, Finanzwesen und Vertrieb, in einem System vereint werden. Dadurch gewinnen vor allem große Unternehmen an Dynamik, Flexibilität und Effizienz. Durch die Nutzung der Automatisierung von ERP SAP Software entsteht ein zusätzliches Potential, die Produktivität eines mittleren oder kleinen Unternehmens in einem enormen Maße zu steigern. Durch die Optimierung des Waren- und Güterflusses wird zudem durch Einsatz verschiedener SAP ERP Systeme erreicht, dass Lieferzeiten besser eingehalten werden.

Beispiele aus dem Firmenalltag:

  • Vereinfachung der Auftragsabwicklung im Vertrieb und Service
  • Vermeidung unnötiger Bestände
  • Optimierung des Materialflusses durch Neuausrichtung der Logistikprozesse

Insgesamt wird also die Transparenz, Effizienz und die Dynamik aller Geschäftsprozesse im Unternehmen gesteigert. Dies bedeutet: fundierte Entscheidungen und gute Zusammenarbeit im Unternehmerverbund.