Viele Maschinenhersteller bilden ihre Prozesse im SAP ab. Der Standard bietet bereits viele Möglichkeiten. Doch was, wenn ein Unternehmen mehr als die informationstechnische Steuerungsbasis benötigt? Wenn nicht nur gelernte SAP-User die Arbeitsplätze bedienen sollen? Das Ziel ein bewusstes Eingreifen zur Prozessverbesserung durch „Nicht-SAP-User“ ist? In der Success-Story zur digitalen SAP-Fabrik setzte Inwerken genau ein solches Szenario bei einem Kunden um.

Herausforderung und Ziel

Eine papierlose Fertigung ohne zusätzliche Schnittstellen oder Wartung, Flexibilität im Herstellungsprozess, Gewährleistung der Nachvollziehbarkeit von bspw. Chargen, eine unbegrenzte User-Anzahl und viele weitere Anforderungen wurden von dem mittelständischen Hersteller an die Inwerken Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Beratung und Entwicklung gerichtet. Dabei ist das primäre wirtschaftliche Ziel des Fabrikanten die rechtzeitige Fertigstellung und damit verbunden, eine verbesserte planmäßige Montageauslastung sowie Maschinenauslieferung.

Lösungsansatz

Zu den ersten Schritten gehörte die Erarbeitung einer Factory Layout optimierten Arbeitsplatzhierarchie. Anstelle der üblichen MES-Systeme (Manufacturing Execution System) machte man SAPUI5-Arbeitsvorräte auf den aufgestellten Terminals in den verschiedenen Arbeitsbereichen der Fabrik zugänglich. Dabei steuert die gemeinsam entwickelte Hierarchie, welches Terminal entsprechende Arbeitsvorräte anzeigt. Dies hat unter anderem den Vorteil, dass die Auftragsanzeige flexibel angepasst werden kann. Zeitgleich ermöglicht es das Eingreifen bei Änderungsbedarf.

Damit alle Werksbeschäftigten mit der Lösung zurechtkommen, besteht sie aus vier Applikationskomponenten. Alle basieren auf der modernen SAPUI5-Technologie. Das ermöglicht zum einen den intuitiven Umgang mit dem SAP-System und zum anderen das Verwenden von mobilen Endgeräten. Dabei ist jede App an die Bedürfnisse der einzelnen Abteilungen und der darin abzuwickelnden Prozesse angepasst. Teilweise sind die Applikationen auch analog zu den mechanischen Arbeitsabläufen im System angelegt. So können sich alle Fertigungsbereiche auch ohne SAP-Kenntnisse selbst organisieren und für eine optimale Auslastung sorgen. Das System liefert die Daten in Echtzeit und die Fehlerquote innerhalb der Fertigungslinie sinkt aufgrund der integrierten Applikations-Features.

Ergebnis und mehr Informationen

Der zusätzliche Mehrwert, der in diesem Fall für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fabrikanten geschaffen wurde, war so groß, dass keine nennenswerten Changemanagement- oder Schulungsmaßnahmen erforderlich waren, um die Änderungen zu etablieren. Die genaue praktische Umsetzung der einzelnen Applikationen, welche weiteren Vorteile sich durch die Features ergeben und was in Zukunft noch möglich ist, erfahren Sie in der Success-Story „Digitale SAP-Fabrik“. Kommen Sie bei Fragen gern auf uns zu.

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